Archiv für den Monat September 2009

Fünfhundertsieben Johannisbrotbaumsamen oder eine kleine Orange

Mittwoch, 30. September 2009

Die Samen des Johannisbrotbaums sind hörnchenförmig gebogen und hießen daher im Griechischen „kerátion” - was die Verkleinerungsform ist von „kéras”, Horn. Daraus wurde im Arabischen „qirat” und im Mittellateinischen „carratus”. Mit Karate hat es also nichts zu tun, wenn der jüngst in einem südafrikanischen Bergwerk gefundene Riesendiamant als 507-Karäter bezeichnet wird. Er sei ungefähr so groß, wie eine kleine Orange, sagte ein Sprecher des Diamantenförderers. Passender Vergleich - abgesehen vom Preis. Wenn die Orangen irgendwann 18 Millionen pro Stück kosten, muss man den Sekt wohl wieder pur trinken …

Alles Einbildung?

Montag, 28. September 2009

“Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.” (Astrid Lindgren)

Ok, wann dürfen die heutigen Erstklässer zum ersten Mal wählen? 2021?

Besenstielalternative

Donnerstag, 24. September 2009

Wenn einem ein USB-Stick während des Vorhabens, ihn in den dafür vorgesehenen Schlitz auf der Rückseite des PCs zu stecken, leider entgleitet und in das staubige Niemandsland zwischen Schreibtisch und Wand stürzt, ist es nicht schlecht, einen Besenstiel zur Hand zu haben. Alternativ eignet sich aber auch ein Schuhlöffel, wenn er nur lang genug ist - wie eben im Selbstversuch erprobt wurde.

Neunmalklug? Nö, nutzloses Wissen

Mittwoch, 23. September 2009

 

  1. Die weltweit erste automatische Telefonanlage wurde im 1886 im Vatikan installiert.
  2. In Suriname, Barbados, Kiribati, Nepal, Zypern und vielen weiteren - insgesamt 59 - Ländern herrscht Linksverkehr. In Samoa übrigens erst seit September 2009.
  3. Borborygmus therapiert man am besten mit einer Mahlzeit - denn dabei handelt es sich nicht wirklich um eine Krankheit, sondern um simples Magenknurren.
  4.  Bei Tapiren dauert die Tragzeit 370 Tage, bei Erdhörnchen nur 15 Tage.
  5. Der Ländercode „Z” steht auf Euroscheinen für das Herstellungsland Belgien.
  6. Den 100. Hochzeitstag bezeichnet man auch als „Himmelshochzeit”.
  7. „Mozert wartete auf mich” - so lautet der letzte Satz von Herman Hesses Roman „Der Steppenwolf”.
  8. Auf „Mensch” reimt sich kein Wort der deutschen Standardsprache.
  9. Popcorn gibt es schon seit 5000 Jahren - alte Indianerleibspeise.

AbidiText im Teno-Blog

Montag, 21. September 2009

Für Promis nichts Besonderes, für mich aber schon, ein Interview zu lesen, das mit mir geführt wurde. Hat Spaß gemacht, Biggi :-)

Über Geld redet man nicht?

Montag, 21. September 2009

Nun ja, unvermeidlich ist es nicht. Angebote gehören eben zum Business. Aber manchmal absurd, darüber zu diskutieren. Nicht nur in Restaurants, beim Frisör oder bei Designern:

Danke, Steffi, für den Link!

UEMOU - verzweifelt gesucht

Freitag, 18. September 2009

So viel ist klar: „uemou” ist kein Wort. Sondern die Mitte eines Begriffs, den ich eben in einer Werbeanzeige entdeckt habe. Davor und danach fehlt noch was. Aber was? Na, wer kommt drauf?

Ok,  ganz ohne Tipps kann man die Nuss kaum knacken, denn das uemou-Wort ist nicht ganz korrekt geschrieben. Ich muss wohl ein bisschen was verraten …

Hinweis 1: Das „ue” müsste eigentlich „u” heißen
Hinweis 2: Oder aber „ü” - wäre laut Duden auch richtig
Hinweis 3: Es handelt sich um ein frenglishes Kuppelwort

Schon Ideen?

Ok, dann verrate ich, WER damit geworben hat …

Auf dieser Seite findet sich der gesuchte Begriff übrigens ebenfalls. Allerdings VÖLLIG anders geschrieben …

Wenn jetzt schon jemand draufkommt, find ich das total dufte!

“Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind.” (Goethe)

Dienstag, 15. September 2009

Zu viel Sonne ist gar nicht gut

Montag, 14. September 2009

Wer zuweilen eine deutsche Gastwirtschaft besucht, kennt sicher dieses Gefühl, wenn man nach dem zweiten Wein oder Bier Lust auf eine frischgebackene Brezel bekommt. Hach, herrlich wär das, wenn es die gäbe!

Es gibt sie aber nicht. Weil Chips schlecht für Figur und Gewissen wären, greift man zu trockenen Brezeln. Im Zweierpack. Warum auch immer - eigentlich will kein Mensch noch eine zweite essen. Nachdem man die erste mit Mühe zu Staub zermalmt hat, erscheinen die Chips-Kalorien doch als kleineres Übel …

Wütend auf sich selbst blickt man auf die Folienverpackung und liest dann überrascht - sofern man Huober-Brezeln erwischt hat - folgenden Slogan:

„Die Marke durch die dreimal die Sonne scheint”.

Nein, das ist keine durch eine Überdosis Salz hervorgerufene Halluzination, wie das Internet bestätigt. Sogar auf Englisch: „The brand the sun shines through three times.”

WAS WOLLEN UNS DIESE WORTE SAGEN?
Hier mal der Vorschlag einer Gedankenkette:

♦ Da fehlt ja ein Komma.
♦ Aber das hätte auch nicht viel gerettet.
♦ Was für eine Botschaft soll das denn überhaupt sein?
♦ Ähm, ja, ok, erst scheint die Sonne auf das Getreide.
♦ Und dann verließen sie ihn …
♦ Außerdem: AUFS Getreide, nicht hindurch.
♦ Oder meinen die etwa …?
♦ Nein, das ist doch zu albern!
♦ Jede Brezel ist doch geformt wie eine Brille für Dreiäugige …
♦ Durch Teig hindurch dringt eh kein Licht.
♦ Die Brezel selbst besteht ja nicht aus der Luft dazwischen.
♦ Wie ein Lattenzaun aus Latten, weniger aus Zwischenraum …
♦ Außerdem führt „die Marke” ja auch Knabberstangen und Cräcker.
♦ Und die haben gar keine Sonnendurchlasslöcher!
♦ Überhaupt: Was ist, wenn gar keine Sonne scheint?
♦ Was, wenn’s regnet, schneit, hagelt?
♦ Und nachts?
♦ Chips schmecken eh besser.
♦ Und Durst krieg ich auch wieder!
♦ Morgen hab ich bestimmt wieder Kopfweh.
♦ Zu viel Sonne ist einfach gar nicht gut fürs Oberstübchen …

Dabeisein ist alles

Freitag, 11. September 2009

Deutschland ist Europameisterin. Na und?

Was wirklich zählt, ist nicht Passivsport, sondern die eigene Überwindung der Massenträgheit.

Gerade entdeckt: Ein Wettbewerb, bei dem wirklich viele eine echte Chance hätten: Die Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen!

Was für eine geniale Idee! Und so inspirierend …

Welche Weltmeisterschaft könnte man denn noch ausrufen?
Vielleicht die im Blöd-aus-der-Wäsche-Schauen-weil-man-einen-Witz-nicht-kapiert-hat?
Oder die im Dumpingangebote-noch-Unterbieten-weil-man-denkt-besser-wenig-verdienen-als-gar-nix?
Oder im Unwichtige-Sachen-Bloggen?

Vorschläge, Leute, Vorschläge!