Heute wird Sean Connery 80, Claudia Schiffer 40 und die Diddl-Maus 20. Ist es das, was Einstein mit seiner Relativitätstheorie meinte? Recht hat er: Zeit ist relativ. Manch eine(r) ist mit 20 nicht so schön wie die Schiffer mit 40 oder so maskulin wie Connery, dafür mit 80 noch so nervig wie die Diddl-Maus …
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Grüße an Einstein
Mittwoch, 25. August 2010Wetter macht Werbung … wofür?
Donnerstag, 22. Juli 2010“Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.”
Da hat Mark Twain zweifellos recht - wie so oft. Aber was bedeutet das letztendlich? Dass der Donner ein lärmendes Werbemittel ist und der Blitz das leuchtende Produkt? Dass das Gewitter selbst ein eindrucksvolles Medium ist, um das Thema Wetter zu präsentieren? Oder dass marktschreierisches Getöse nur bedeutet, dass das Highlight schon vorüber ist?
Was hat er, was er nicht hat?
Montag, 12. Juli 2010Genauer gesagt: Was hat Jogi, was Klinsi nicht hat? Abgesehen von dichtem Haar? Nun - bald jene Dekoration, die Leute wie Helmut Schmidt, Heidi Kabel, Heinrich Böll oder Inge Meysel einst ablehnten: den “Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland”, also known as Bundesverdienstkreuz, das den Auszeichner mindestens so schmückt wie den Ausgezeichneten. Verliehen wird es üblicherweise für “besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet”. Hm. Politisch? Eher nicht. Ehrenamtlich? Noch weniger. Also politisch, kulturell oder geistig? Ich fühle mich überfragt. Von mir selber. Und der Hitze. Und überhaupt …
Love & Peace & Happy Birthday
Mittwoch, 07. Juli 2010Alles Gute zum Siebzigsten wünsche ich dem wahrscheinlich unauffälligsten, aber auch lustigsten der Fab Four. Und zur Feier des Tages hier einer der wenigen von ihm komponierten Beatles-Titel:
Ich hoffe, er meint damit nicht diesen unsäglichen Octopus, der auf einen Sieg der Spanier im WM-Halbfinale getippt hat …
Kasperles Oma goes Anti Aging
Montag, 05. Juli 2010Ein Drama in drei Akten mit Gretel, Großmutter und Croco Schrapnell
Szene eins,
in der Gretel einen Entschluss fast
Gretel am Frühstückstisch. Liest laut aus der Zeitung: „Das ist ja interessant: Wir sind Grand Prix. Wir sind im Halbfinale. Wir sind … faltig?”
Schlägt entsetzt die Hand vor den Mund, rauft sich die Haare, rennt dann vor den Spiegel und ruft entsetzt: „Aber ich seh doch noch prima aus!”
Schenkt sich ein Glas Wasser ein, trinkt es leer und liest weiter: „Mit einer verjüngenden Gesichtsmassage können Sie jetzt den Alterungsprozess umkehren.”
Steht auf und geht in der Küche umher. Denkt laut: „Aber schaden kann es ja nichts. Und ein bisschen Entspannung täte selbst einer so jungen Frau wie mir gut. Die 89 Taler sind zwar kein Schnäppchen, aber ich gönn mir ja sonst nix.”
Gesagt, getan. Gretel greift zum Telefon und wählt: „Hallo, hier ist Gretel Jungblut. Ich rufe wegen Ihrer Anzeige an. Ja, genau, Gesichtsmassage, das Angebot für 89 Taler. Wann könnte ich da … Tatsächlich, schon heute? Oh, das ist fein. Dann mache ich mich gleich auf den Weg!”
Gretel legt auf und stützt die Hände in die Hüften: „Jetzt bin ich aber gespannt!”
Szene zwei,
in der Oma Kaspary gehörig in die Bredouille kommt
Gretel betritt den Schönheitssalon. Croco Schrapnell deutet mit unglaublich langen, spitzen knallroten Krallen auf die Sitzgruppe und grinst sie gefährlich an: „Nur einen Augenblick, bitte. Ich kümmere mich nur eben noch kurz um Oma Kaspary.”
Gretel nimmt Platz und schaut sich unbehaglich um. An der Theke findet noch ein abschließendes Beratungsgespräch statt. Croco Schrapnell baut unzählige Schönheitsprodukte auf: „So, hier, wie bei der Behandlung besprochen, Ihr Beautyprogramm, Oma Kaspary. Die Foundationcreme und das Augengel und die Feuchtigkeitscreme und die Abendmaske und …”
Oma Kaspary wird blass und blasser: „Aber morgens benutze ich doch nur lauwarmes Wasser. Und abends meine Nachtcreme. So viel Sachen brauche ich nicht, so viel Zeit hab ich auch gar nicht.”
Croco Schrapnell lacht schrill und winkt ab: „Daran werden Sie sich in wenigen Tagen gewöhnt haben. Das dauert keine drei Minuten. Und wir hatten das doch besprochen - all diese Produkte gehören zu Ihren Anti-Aging-Programm!”
Oma Kaspary gibt ihren Widerstand noch nicht auf: „Ich wollte aber doch bloß die Gesichtsmassage aus dem Angebot …”
Croco Schrapnell zieht die Augenbrauen hoch bis zum Haaransatz: „Wollen Sie nun jünger aussehen oder nicht? Ich kann nicht zaubern - wenn Sie nicht wie vereinbart mitarbeiten, hilft eine einzige Massage nicht viel. Sie brauchen sieben Beautyprodukte jeden Morgen und sieben andere am Abend und sieben weitere Massagetermine pro Monat in den nächsten sieben Jahren …”
Oma Kaspary weiß nicht recht: „Aber warum so viele Sachen? Reicht nicht eine Salbe?”
Croco Schrapnell schüttelt den Kopf: „Würden Sie denn beim Kuchenbacken einfach eine Zutat weglassen? Da braucht man auch sieben Sachen, sonst wird der Kuchen nichts: Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl und Safran. Kann man etwa einfach auf das Mehl verzichten? Oder die Eier? Na, sehen Sie!”
Oma Kaspary zögert noch: „Und das hilft dann wirklich?”
Croco Schrapnell breitet die Rechnung vor Oma Kaspary aus und nickt heftig: „Aber natürlich, ich garantiere Ihnen, dass Sie in sieben Jahren fast ein Jahr jünger aussehen werden, als Sie sind!”
Oma Kaspary schaut auf die Rechnung und stößt einen spitzen Schrei aus: „Zweitausendzweihundert Taler? Aber ich habe doch nur die neunundachtzig Taler für die Gesichtsmassage aus dem Angebot dabei, was soll ich nur tun?”
Gretel flüstert: „Abhauen, Oma Kaspary …”
Croco Schrapnell räumt die vierzehn Beautyprodukte in eine Tüte und stellt sie resolut hinter den Tresen: „Am besten machen Sie sich sofort auf den Weg zur Bank, Oma Kaspary. Und wenn Sie gleich wiederkommen, bekommen Sie auch Ihre Produkte und einen Kalender mit Ihren Folgeterminen gratis dazu!”
Erleichtert seufzt Oma Kaspary auf und verlässt im Eiltempo den Salon. Auf dem Weg hinaus zwinkert Gretel ihr zu. Oma Kaspary zwinkert zurück.
Szene drei,
in der Gretel logische Schlüsse zieht und bissige Bemerkungen ignoriert
Croco Schrapnell hat jetzt Zeit für Gretel: „Und wie kann ich Ihnen helfen?”
Gretel steht auf: „Ich kam eigentlich wegen der Gesichtsmassage, aber nun fürchte ich, das Sie gar nichts für mich tun können.”
Croco Schrapnell entblößt ihr scharfes Gebiss und grinst bedrohlich: „Wieso das denn?”
Gretel lächelt, denn sie weiß, dass sie viel besser aussieht als Croco Schrapnell: „Nun, haben Sie nicht eben selber zu Oma Kaspary gesagt, dass eine einzelne Gesichtsmassage überhaupt nichts nützt, wenn man nicht für mehr als zweitausend Taler Kosmetikprodukte von Ihnen kauft?”
Croco Schrapnell schießt zurück: „Das täte Ihnen aber wirklich gut. Ich sehe doch von hier aus, dass es Ihre alternde Haut bitter nötig hat!”
Gretel lacht: „Ihre Methoden sind ja wirklich alles andere als seriös.”
Croco Schrapnell kreischt schrill: „Ich bin immerhin Kosmetikerin und Gesichtsspezialistin und Anti-Aging-Fachkraft und Mesotherapeutin und Ernährungberaterin und … ja, überhaupt, Sie sollten weniger Fett essen, das kann ich Ihnen raten.”
Gretel schaut an ihrem schlanken Körper herunter und lacht: „Sehe ich etwa aus, als äße ich zu viel Fett?”
Croco Schrapnell: „Das sagt mir meine Erfahrung.”
Gretel marschiert resolut zur Tür und ruft über die Schulter zum Abschied: „Und meine Erfahrung sagt mir: Leute wie Sie müssen ständig Lockangebote machen. Stammkunden bekommen Sie jedenfalls niemals!”
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen ist alles andere als Zufall … Leider. Wäre das alles nur Fantasie, kämen jetzt der Kasper und der Seppel mit dem Wachtmeister, um das böse Krokodil zu verhaften.
Laaaaangweilig!
Mittwoch, 16. Juni 2010Dass viele Favoriten, Geheimfavoriten und Exfavoriten in Südafrika Angsthasenfußball spielen, ist wohl leider nicht zu ändern. Wenden wir uns also einem spannenderen Thema zu - den WM-Teams. Wer hat den schönsten Spitznamen?
Kategorie 1: Farbe bekennen
Mit den Trikots ist es so ähnlich wie auf dem Ritterturnier - man will erkennen, ob man Freund oder Feind vor sich hat. Doch während die Ritter ihr Wappen auf dem Schild tragen, brauchen die Spieler zwei freie Hände (beispielsweise zum Foulen oder damit sich in ihnen die Hand Gottes materialisieren kann). Deshalb tragen sie ihr Wappen quasi auf dem Leib. Und lassen sich ganz gerne nach den Farben dieser textilen Statements benennen: So bezeichnet man die Nationalmannschaft Argentiniens als „La Albiceleste” (Weiß und Himmelblau), die Chilenen als „La Roja” (Rot), die Paraguayer als „Albiroja” (Weiß und Rot), die Franzosen als „Les Bleus” (Blau) oder „Equipe Tricolore” (dreifarbige Mannschaft), die Neuseeländer als „All Whites” (ganz in Weiß), die Serben als „Plavi” (Blau) und nicht zu vergessen die Niederländer als „Oranje” (Orange).
Kategorie 2: Auserwählt um zu siegen
Natürlich handelt es sich bei einer Nationalmannschaft um das „Best of” aller Spieler eines Staates. Sofern sie nicht verletzt sind oder den Trainer durch unreifes Verhalten verärgert haben. Auf den jungen Fußballmillionären lastet also Verantwortung - eine ganze Nation erwartet nicht weniger als den Cup von ihnen. Daran erinnern Bezeichnungen wie „La Seleccion” in spanischsprachigen Ländern bzw. „A Seleção” in portugisischsprachigen. Die Slowaken kürzen ihr Wort für „Auswahl” (Reprezentacia) ab und nennen ihr Team „Repre”. Abgekürzt wird auch in der Schweiz, wo man aus der Nationalmannschaft schlicht „Nati” macht - was ein bisschen nach Hooligan-Müsli klingt.
Kategorie 3: Gib ihnen Tiernamen!
Nach den bisherigen WM-Spielen wäre man geneigt, die meisten Teams als „Schnecken”, „Faultiere” oder „Esel” zu bezeichnen. Tatsächlich haben sie aber Namen wie „Wüstenfüchse („Les Fennecs” - Algerien), „Elefanten” („Les Elephants” - Elfenbeinküste), „Tiger” („Tigers” - Südkorea), „Drei Löwen” („Three Lions” - England) „Die unbezähmbaren Löwen” (Les Lions Indomptables” - Kamerun) oder „Superadler” („Super Eagles” - Nigeria). Geradezu entzückend dagegen ist der Spitzname „Kanarienvögel” („Os Canarinhos”) für die Teilzeitzauberer aus Brasilien …
Kategorie 4: Mehr Abwechslung, bitte!
Geradezu poetisch sind dagegen Namen wie „Schwarze Sterne” („Black Stars” - Ghana), „Kleine Drachen” („Zmajceki” - Sowenien) oder „Blaue Samurai” („Samurai Blue” - Japan). Humor beweisen die Australier mit dem Spitznamen „Socceroos” (aus „Soccer” und „Kangaroos”) und die Dänen mit „Danish Dynamite” („dänisches Dynamit”) bzw. „Olsenbanden”. Wer auf die Idee kam, eine so defensiv aufspielende Mannschaft wie die der Griechen als „Piratenschiff” („To Piratiko”) zu bezeichnen, bleibt wohl ein ewiges Fußballrätsel. Den schönsten Namen für ihre Nationalmannschaft haben aber eindeutig die Gastgeber: Mit „Bafana Bafana” („die Jungs”) ist Südafrika auf jeden Fall Namensweltmeister.
Und die Deutschen? Glänzen lieber auf dem Platz. Jogis Jungs werden übrigens im Ausland als „Mannschaft” bezeichnet. Und jeder weiß, dass am Ende die beste Mannschaft Weltmeister wird …
Vuvuzela, Ke Nako, Zakumi & Jabulani
Donnerstag, 10. Juni 2010Morgen ist Anpfiff: WM 2010. Oder, wie man korrekterweise sagen müsste: FIFA Fussball-WeltmeisterschaftTM 2010. Ja, so will es die Fédération Internationale de Football Association, also der Weltfußballverband, geschrieben sehen. Mit ss statt ß und ohne Bindestrich. So sehr es dem Texterinnenauge schmerzt. Sorry, FIFA. Ich schreibe jetzt, wie ich will: WM 2010. Worüber ich genau schreibe? Ach, es gibt sooo viel nutzloses Wissen rund um Fußball, WM und Südafrika …
Zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juni wird es 64 spannende, langweilige, aufregende, mittelmäßige, ausgewogene, sensationelle und hoffentlich faire Spiele geben.
Für Diskussionen werden garantiert wieder die Schiedsrichterentscheidungen sorgen, vor allem, wenn es um Abseits geht. Abseits gilt als komplizierteste Regel im Fußball - doch sie ist es, die aus tumbem Gebolze ein strategisches Spiel macht. Denn sie verhindert, dass ein lauffauler Stürmer vor dem gegnerischen Tor auf Traumpässe wartet, den Fuß hinhält und das Runde ins Eckige macht. Natürlich würden dann mehr Tore fallen - eins langweiliger als das andere.
So erklären Frauen Abseits. Männer benötigen dazu diverse Gegenstände wie Salzstreuer, Butterdosen und Knäckebrotpackungen. Oder sie sagen einfach „Abseits is’, wenn dat lange Arschloch zu spät abspielt” (Hennes Weisweiler). Gilt natürlich nicht bei Einwurf, Abstoß oder Eckstoß und (seit 1907) auch nur, wenn sich derjenige, dem dat lange Arschloch zupasst, in der gegnerischen Hälfte aufhält …
Austragungsorte der WM 2010 sind die Stadien in Durban, Port Elizabeth, Rustenburg, Nelspruit, Pretoria, Bloemfontein, Johannesburg, Kapstadt und Polokwane. Und überall gilt das Motto der WM 2010: „Ke Nako. Celebrate Africa’s Humanity”, was man mit “Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern” übersetzen kann.
Das Maskottchen heißt Zakumi und ist ein grünhaariger Leopard. Sein Name besteht aus dem internationalen Kfz-Kennzeichen für Südafrika (ZA) und einem Wort, das in mehreren afrikanischen Sprachen „zehn” bedeutet (KUMI). Der offizielle WM-Ball heißt Jabulani. Zulusprache klingt in dem Fall eindeutig besser als Deutsch, denn „Feiern” wäre ein eher dämlicher Ballname.
Nach Indien ist Südafrika übrigens das Land mit den meisten offiziellen Amtssprachen: Neben Englisch und Afrikaans sind das isiZulu, Siswati, Süd-Ndebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Doch bei elf Sprachen ist in Südafrika noch lange nicht Schluss - denn da sind die vielen nicht amtlichen Sprachen wie Nördliches Ndebele, Khoikhoi oder Fanakalo noch gar nicht mitgezählt …
Und dann hört man ständig die Vuvuzela. Die übrigens nichts mit Uwe Seeler zu tun hat. Es sei denn, Uwe Seeler besitzt selbst eine. Was ich für seine Nachbarn nicht hoffe - denn die typische südafrikanische Fußballfantröte, die klingt wie eine Mischung aus defektem Nebelhorn, kreißender Antilopenkuh oder schmerzhafter Elefantenblähung, ist laut. Schrecklich laut! Weil das die Zuhörer nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern auch krank macht, ahndet die Stadt Köln das Vuvuzelablasen bei öffentlichen WM-Veranstaltungen mit einem Bußgeld von 35 Euro. Verboten sind die Hörsturzinstrumente auch in Dortmund, Gelsenkirchen, Rheine und Leverkusen. Unter anderem.
Fußball ist in Südafrika die Lieblingssportart der schwarzen Bevölkerung. Bei den meisten weißen Einwohnern sind Rugby und Cricket noch populärer.
Bafana Bafana ist der Name, den südafrikanische Fans ihrer Fußballnationalmannschaft gegeben haben. Das ist isiZulu und heißt „unsere Jungs”. Interessant wäre zu wissen, was „Jogis Jungs” auf isiZulu hieße …
Lauter Vorurteile …
Mittwoch, 26. Mai 2010Klar, Frauen stehen auf Schuhe und Männer meinen, besser einparken zu können. Gähn. Dass dieser Spot dennoch witzig ist, liegt daran, dass man über alles lachen darf. Sogar über Rollenklischees.
Ich persönlich nähme natürlich am liebsten beides: das Ankleidezimmer UND das Pilsje
Flagge zeigen
Donnerstag, 06. Mai 2010Waren das noch Zeiten, als die Deutsche Fußballnational-mannschaft (der Herren - die Frauen haben so einen Käse nie mitgemacht, sondern einfach nur gewonnen) gemeinsam mit Udo Jürgens peinliche WM-Songs aufnahmen …
Zum Glück spart man sich das, seit die Schwaben das Sagen haben.
Musikalische WM-Stimmung kommt dennoch auf - beispielsweise bei diesem WM-Song, der so wunderbar nach Feierlaune, Fröhlichkeit und Afrika klingt:
Das löst einen Bewegungsreflex aus, der erfreulicherweise so gar nichts mit Schunkeln zu tun hat …
Der blanke Hohn
Dienstag, 20. April 2010„Scheiß Tigerente” sagt man nicht?
Sagt Horst Eckert (79) aber laut und deutlich. Darf der das? Scheinbar. Immerhin hat er das Kinderzimmer-Streifentier erfunden. Denn Horst Eckert ist Janosch. Und Janosch mag seine Erfindung nicht mehr. Behauptet, sie nur „aus Hohn” gemalt zu haben.
Doch damit ist jetzt Schluss: Horst Eckert will nicht mehr malen und schreiben, sondern nur noch in der Hängematte liegen.
Aber was nützt es? All die Trilliarden von Schulranzen, Kinderzimmertapeten, Radiergummis und Sportbeuteln in Tigerenten-Design können nicht mehr ungeschehen gemacht werden!
Gibt es eigentlich auch Tigerenten-Hängematten?
