Der Winter war hart und frostig. Wir alle haben gezittert. Aber gelitten haben vor allem: die Straßen. Schlaglöcher ohne Ende. Darüber kann man jammern und klagen. Oder aber man macht sie zu Geld, wie der Thüringer Ort Niederzimmern: Dort werden Schlaglöcher … verkauft!
Für Kaiserslautern eröffnet das ganz irre Möglichkeiten! Allein die Schlaglöcher auf Höhe der Gartenschau könnten die Skaterhalle finanzieren.
Und mal weitergesponnen: Könnte man mit diesem Konzept nicht auch ganz Griechenland retten?
Archiv für die Kategorie ‘Marktlückenfüller’
Ge-ni-al!
Donnerstag, 04. März 2010An Apple a day keeps the evil away?
Donnerstag, 28. Januar 2010Zugegeben - der Spot für das neue iPad (hier noch als iSlate bezeichnet) ist cool:
Noch cooler fand ich nur das SWR3-Zitat zum Thema:
“Das letzte Mal, als eine Tafel so große Aufmerksamkeit erregt hat, standen Gebote drauf.”
Hej, ist das nicht eine Marktlücke? Die Gebote-Funktion fehlt tatsächlich! Die Möglichkeiten wären gigantisch:
Wer illegal Musik aus dem Netz lädt, bekommt sofort eine Nachricht, die an das “Du-sollst-nicht-stehlen”-Gebot erinnert.
Pornoseiten? Lösen sofort einen Alarm mit Hinweis auf das ”Du-sollst-nicht-begehren-deines-nächsten-Weib”-Gebot aus.
Und eine E-Mail vom Sohnemann, die nicht respektvoll genug ist, wird sofort gerügt - schließlich ist auch das “Du-sollst-Vater-und-Mutter-ehren”-Gebot von allergrößter Wichtigkeit.
Vielleicht sollte ich ich mir den Namen iSinner gleich mal schützen lassen …
Allerhand Spannendes, Nachdenkliches und Gefühlsduseliges in 140 oder weniger Zeichen
Dienstag, 27. Oktober 2009Ja, ich weiß. Bisher habe ich es strikt abgelehnt, mich am allgemeinen Gezwitschere zu beteiligen. Ist Bloggen nicht genug? Und das ganze Netzwerken sowieso? Irgendwann muss frau ja auch mal arbeiten …
Aber dann kam die Anfrage von Michael Wäser, und auf einmal war mir klar: Ja, Twitter-Geschichten, dafür kann ich mich begeistern!
Seit dieser Woche endlich ist „Schreib für mich!” mit den Twitterstorys online - und ich brauchte einen Account, um da immerhin mitlesen zu können. Meine Storys sind übrigens die mit dem Kürzel HA.
Grüne Bikinis
Dienstag, 06. Oktober 2009Textilfrei für einen guten Zweck, das ist ja nichts Neues. An sich. Besser Sichnackichmachen als Pelzetragen, so lautet das Credo so mancher Hollywood-Schönheit. Aus Los Angeles stammt nun auch der neueste Trend, der unter dem Motto „heiß, grün, schamlos” läuft. Doch wenn die Angry Green Girls im knappen Bikini - und das auch noch gratis! - Autos waschen, ist das weder eine Challenge irgendwelcher Supermodelanwärterinnen noch ein Videodreh für eine „Car Wash”-Coverversion oder ein Set für einen Chauvi-Kalender, wie die Süddeutsche zu berichten weiß. Denn die Umweltaktivistinnen waschen ausschließlich Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Ob’s wirkt? Ob wirklich die Zielgruppe für sachliche Argumente aufgeschlossener ist, wenn frau sie im Bikini vorträgt? Wer den Selbsttest wagen möchte - bitte sehr:
Dabeisein ist alles
Freitag, 11. September 2009Deutschland ist Europameisterin. Na und?
Was wirklich zählt, ist nicht Passivsport, sondern die eigene Überwindung der Massenträgheit.
Gerade entdeckt: Ein Wettbewerb, bei dem wirklich viele eine echte Chance hätten: Die Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen!
Was für eine geniale Idee! Und so inspirierend …
Welche Weltmeisterschaft könnte man denn noch ausrufen?
Vielleicht die im Blöd-aus-der-Wäsche-Schauen-weil-man-einen-Witz-nicht-kapiert-hat?
Oder die im Dumpingangebote-noch-Unterbieten-weil-man-denkt-besser-wenig-verdienen-als-gar-nix?
Oder im Unwichtige-Sachen-Bloggen?
Vorschläge, Leute, Vorschläge!
Ja ist denn heut’ schon Weihnacht’n?
Freitag, 04. September 2009Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi hat einen herzerfrischenden Vorschlag gemacht: Er möchte die Schweiz auflösen, wie WELT ONLINE berichtet. Ja hat er etwa die Zahnfee getroffen, oder ist heut’ schon Weihnacht’n?
Wie auch immer - wünschen kann man ja mal. Ich mach gleich mit und fordere hiermit, dass …
… Libyen ab sofort Lybien geschrieben wird, weil das sowieso alle so machen und man als Besserwisser dasteht, wenn man es besser weiß.
… Steuern abgeschafft werden - ohne wenn und aber. Und Staus samt zähfließendem Verkehr am besten gleich auch.
… Beckmann nie, nie wieder ein WM-Endspiel kommentieren darf!
… alles, was lecker schmeckt, nicht dick macht.
Ansonsten bin ich eigentlich wunschlos glücklich. Nehme aber gerne Anträge zur Ergänzung der Liste entgegen
Gar kein Problem?
Mittwoch, 29. Juli 2009Wer erinnert sich noch an die Krönung-Light-Frau? Sah blendend aus, war erfolgreich im Beruf, sportlich noch dazu, abends gar nicht müde, sondern gut aufgelegt im Theater an der Seite eines kulturell interessierten Supertypen …
Diese Frau hatte bestimmt kein Problem. Überhaupt keins. Es sei denn, sie würde Kundin bei Need-a-Problem: Aus einer Schnapslaune heraus haben drei findige Schweizer das Internetportal needaproblem.com gegründet und verkaufen dort allen Ernstes Probleme! Um das Leben spannender zu gestalten. Für Anfänger gibt’s 1-Euro-Probleme, wer wagemutiger ist, gibt vielleicht 5 oder 50 Euro aus, aber selbst 5000-Euro-Probleme wären zu haben.
Unglaublich? Offenbar gibt es doch immer noch Marktlücken, an die noch keiner zuvor gedacht hat.
Vielleicht sollte man anfangen, den Inhalt des Papierkorbs zu verkaufen? Oder Schulden? Oder Langeweile? Oder wie wäre es damit, jemandem zu einem Wutanfall zu verhelfen? Pimp-your-Blutdruck.de ist bestimmt noch frei …
Lidl erstaunt mich!
Montag, 15. Juni 2009Nicht die Tatsache, dass Lidl Putzlappen und Schrubber, Dampfbügeleisen und Bügelbretter anpreist, ist mir diesen Eintrag wert. Sondern die Tatsache, dass zur Bebilderung ein Mann gewählt wird, der glücklich lächelnd Böden reinigt …

… und Hemden plättet. Und das an einem Vileda-Bügeltisch mit dem unglaublichen Namen „Viva Express smart+“.

Wie meistens bei Lidl ist auch in diesem Fall die Nachfrage vermutlich deutlich höher als das Angebot …
Dennoch: Ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass die Realität von Schweinebauchblättchenmachern nicht mehr länger ignoriert wird.
Sieh’s mal sportlich!
Mittwoch, 10. Juni 2009Es gibt Dinge, die würde man sich normalerweise nicht antun. Stundenlang im Wasser bleiben, bis man ganz verschrumpelt ist, zum Beispiel. Über Stock und Stein zu rennen bis zur völligen Erschöpfung. Oder Bälle immer wieder über ein Netz katapultieren, mit dem Erfolg, dass sie immer wieder zurückkommen und man sich erneut quälen muss …
Man tut diese Dinge aber doch. Ok, ich nicht. Aber andere Menschen sehr wohl. Weil es SPORT ist.
Sobald etwas ein Sport - und noch besser: ein Trendsport! - ist, investiert man bereitwillig Blut, Schweiß und Tränen, dazu noch Zeit und jede Menge Kopeken, um etwas zu tun, was man empört ablehnen würde zu tun, wenn man es auf der Arbeit aufgetragen bekäme. Im Gegenteil, zur Gewerkschaft laufen würde man dann, einen Sitzstreik anzetteln, vors Arbeitsgericht ziehen!
So weit, so gut.
Nun frag ich mich, wie sich diese Erkenntnis nutzen ließe. Im Grunde doch ganz einfach: Indem man alles, was getan werden soll, was aber unattraktiv und unbeliebt ist, zur Trendsportart macht. Beispielsweise Mülltrennung. Oder schnelles Zimmeraufräumen. Oder spritsparendes Autofahren.
Wär das nicht DIE Marktlücke? Man nehme einen netten Parcours, baugleiche Autos, eine gewisse Menge Treibstoff und mehrere Fahrer, die gegeneinander antreten. Wer kommt mit dem Sprit am weitesten?
DAS wär mal eine Sportart, bei der ich auch gerne mitmachen würde.
Wer noch?
PS: Stefan Raab, hiermit erkläre ich diese Idee als MEINE IDEE. Gerne kann man die Nutzungsrechte bei mir käuflich erwerben. Wird aber nicht billig …

