Es ist Wochenende, das Wetter ist suboptimal statt subtropisch, in der Glotze läuft nichts Besonderes – was tun? Nun gut, mir würden locker zweiundvierzig spannende Sachen einfallen, die ich machen könnte. Doch eins ist sicher: Ein Ausflug zu IKEA würde nicht dazugehören …
Natürlich sind Köttbullar lecker, und natürlich kann man ein günstiges Salatbesteck immer mal mitnehmen. Aber warum deshalb zig Kilometer auf der Autobahn verbringen? Mir ist schleierhaft, was daran so verlockend sein soll.
Und das gilt nicht nur für IKEA - generell verstehe ich nicht, warum es derart viele Möbelhäuser gibt und warum die ständig so überfüllt sind. Eigentlich sollte es ja nur einen Grund geben, einen solchen Laden zu betreten: Wenn man sich nämlich neue Möbel kaufen möchte. Aber wie oft ist das denn der Fall? Alle 20 Jahre ein neues Sofa, alle 25 Jahre eine neue Küche, alle 100 Jahre ein neuer Schrank. Oder sieht der hier etwa aus, als müsse er dringend ersetzt werden?

Ok, die Häkelspitze sollte mal ordentlicher befestigt werden, aber ansonsten ist das Stück noch super in Schuss. Auch wenn Möbelhaus X unglaubliche Rabatte anbietet und Möbelhaus Y im Radio in aufgeregt-jubilierendem Ton verspricht, dass die Lieferung während des Aktionszeitraums kostenlos sein wird.
Nein, ich will nicht zu IKEA. Und ich will auch keine neuen Möbel. Bin ich da wirklich die Einzige?