Das Acquired Immune Deficiency Syndrome gilt seit 1. Dezember 1981 als eigenständige Krankheit. Sieben Jahre später organisierten die Vereinten Nationen an diesem Datum erstmals den Welt-Aids-Tag. Es geht um Aufklärung, Schutz, Solidarität. Natürlich nicht nur am 1. Dezember - aber heute ganz besonders. Die Immunschwächekrankheit tötet jährlich über 2 Millionen Menschen, etwa 33 Millionen sind HIV-infiziert, darunter zahllose Kinder. Am schwersten betroffen ist Afrika: Südlich der Sahara leben 26 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion.
Obwohl die Ansteckungsmöglichkeiten ebenso bekannt sind wie die Tatsache, dass Aids unheilbar ist, stecken sich auch in Deutschland jährlich 3000 Menschen neu mit dem HI-Virus an. Schleife zeigen ist gut. Sich schützen ist noch besser.
