Mit ‘Bier’ getaggte Artikel

Lauter Vorurteile …

Mittwoch, 26. Mai 2010

Klar, Frauen stehen auf Schuhe und Männer meinen, besser einparken zu können. Gähn. Dass dieser Spot dennoch witzig ist, liegt daran, dass man über alles lachen darf. Sogar über Rollenklischees.

 

Ich persönlich nähme natürlich am liebsten beides: das Ankleidezimmer UND das Pilsje :-)

Der Name des Bieres

Donnerstag, 01. April 2010

Produktnamen dürfen zwar kreativ sein, aber nicht anstößig. Doch wo liegt da die Grenze?

“Fucking Hell” hielt man im europäischen Markenamt zunächst für zu vulgär. Jetzt aber hat es mit der Markeneintragung doch noch geklappt. Ist eben Zufall, dass es Sprachen gibt, in denen dieser Name etwas nicht ganz so Leckeres bezeichnet wie das, worum es sich tatsächlich handelt: nämlich einfach nur ein helles Bier aus dem österreichischen Ort Fucking. Tja.

Der gläserne Leser

Montag, 08. Februar 2010

Ja, ich HABE gestern Abend nach der Chorprobe noch ein großes Pils getrunken - und ein kleines hinterher. Meine Kehle war wie ausgetrocknet nach zwei Stunden „Sound of Silence” und „Every Breath you Take”. Tat einfach gut, die Hopfenkaltschale! Aber woher in aller Welt weiß Amazon das?

Heute früh, als ich mir einen (von einem Chor-Tenor empfohlenen) Thriller bestellen möchte, begrüßt mich die Online-Buchhandlung vorwitzig mit der Behauptung, dieses Buch könne mir gefallen: Die feine Art des Saufens. Ein Handbuch für den modernen Trinker” von Frank Kelly Rich.

Ich fühle mich ertappt und lese mit wachsender Verwunderung die Inhaltsangabe:

„Dieses höchst unterhaltsame Buch versammelt alles, was das stilvolle Trinkerherz begehrt: Benimmregeln für Betrunkene, 33 Dinge, die jeder Säufer einmal getan haben sollte, die besten Trinkertricks, Traumberufe für Trinker …”

Also bitte - als ob ich das nötig hätte! Ein „stilvolles Trinkerherz” hat mir noch kein Arzt attestiert, mein Benehmen lässt trotz des Gerstensaftes (hoffentlich) nicht mehr zu wünschen übrig als ohne Alkohol, mit Trinkertricks hab ich nichts am Hut und meinen Traumberuf längst gefunden.

Ich lese weiter:

„Und man erfährt, wie man Ruhm und Ehre nach der Sperrstunde erwirbt, die Mutter aller Partys inszeniert, und wie man mit Abstinenzlern auskommen kann. Kein Alkohol ist auch keine Lösung - deshalb gibt es dieses Buch.”

Lieber Frank Kelly Rich, wahrscheinlich haben Sie da ein Buch verfasst, das der Welt noch gefehlt hat. Genau wie das von Ihnen gegründete Magazin „The Modern Drunkard”. Und sicher können Sie und Ihre bezaubernde Frau Christa in Denver davon ganz wunderbar leben. Ich gönne es Ihnen. Aber keine Sorge - die Sperrstunde war für mich persönlich noch nie ein Problem, die Mutter aller Partys ist mit mir nicht verwandt und mit Abstinenzlern komme ich hervorragend aus - einige meiner besten Freunde sind Abstinenzler!

Und liebes Amazon-Team, ich weiß das Bemühen, mir interessante Produkte vorzuschlagen, sehr zu schätzen. Aber mir deswegen im Gasthaus zum kühlen Grunde nachzuspionieren und mir am nächsten Morgen mein harmloses Pils vorzurechnen, finde ich wirklich nicht nett von euch. Lieber schaue ich ganz unbeobachtet zu tief ins Glas, als dass ich zum gläsernen Leser werde …